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Bunte Wimpelkette für den Garten

Am langen Wochenende mit dem wunderschönen Sommerwetter hatte ich Lust, den Garten ein bisschen zu verschönern. Ich hatte schon lange die Idee, eine bunte Wimpelkette zu nähen, aber bisher hatte immer entweder die Motivation oder die Zeit gefehlt.

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12 von 12 im Mai

Herzlich Willkommen zu meinen 12 von 12 im Mai, diesmal zwischen Köln und Berlin. Alle anderen Beiträge findet ihr wie immer bei draussen nur Kännchen.

1. 

Ich muss früher aufstehen als sonst, denn ich fahre nach Berlin! Meine gestern schon gepackten Sachen warten auf dem Sofa darauf, dass ich es aus dem Bett schaffe.

2. 

Schnell noch einen großen Kaffee für unterwegs und dann los Richtung Hauptbahnhof.

3. 

Frühstück gibt’s im Zug.

4.

Gegen Mittag komme ich in Berlin an.

5.

Ich werde von strahlendem Sonnenschein begrüßt – hier ist es viel wärmer als in Köln!

6.

Ich habe noch ein paar Stunden Zeit, bevor das Seminar beginnt, wegen dem ich hier bin, und schlendere durch die Stadt. Über Dorothea Schlegel habe ich mal ein Referat gehalten. Eine interessante Frau und ich freue mich, dass hier an sie erinnert wird.

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Zum Mittagessen esse ich den besten Hummus seit langem! Im Cafe Flop im Wedding.

8. 

Vom Cafe laufe ich zum Seminarort und verschätze mich ein wenig, was die Entfernung angeht: schlussendlich bin ich fast eine Stunde unterwegs. Aber der Weg führt durch einen sehr schönen Park und an diesen Fliederblüten vorbei.

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Angekommen. Der Seminarort ist großartig!

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Seminarimpressionen I

11.

Seminarimpressionen II

12. 

Bettlektüre.

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Bau der Bienenkiste

Als erste praktische Aufgabe stand der Bau der Bienenkiste an.

Für die Bienenkiste gibt es eine sehr detaillierte und gut verständliche Bauanleitung, mit deren Hilfe ich mir den selbstständigen Bau der Kiste auch durchaus zugetraut hätte, auch wenn Holz, wie schon hier berichtet, nicht unbedingt mein favorisiertes Arbeitsmaterial ist. Aber man kann so eine Bienenwohnung halt schlecht stricken oder nähen, nech?

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Veröffentlicht in Allgemein, Bienen

Es summt im Garten – Start in die Bienenhaltung mit der Bienenkiste

Juchuu, endlich haben wir Bienen!

Damit kann es jetzt losgehen mit der Bienenhaltung und ich werde hier immer mal wieder berichten was unsere Mädels so treiben.

Aber erstmal zur Vorgeschichte: Wie kam ich zu den Bienen bzw. die Bienen zu mir?

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12 von 12 im April

Herzlich willkommen bei meinen 12 von 12!

Nachdem ich es letzten Monat völlig vergessen hatte, hab ich mir für den 12. April einen Kalendereintrag gemacht und hatte dann viel Spaß beim Fotografieren über den gestrigen Tag verteilt. Und so findet ihr hier 12 Bilder von meinem 12. im Monat. Alle anderen, die 12 von 12 nicht vergessen haben, findet ihr wie immer bei draußen nur Kännchen.

Der 12. war bei mir ein wirklich nicht besonders spannender Tag, aber seht selbst:

1.

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Es liegt ein langer Arbeitstag vor mir, da muss man sich mit dem Lieblings-Pünktchen-Kleid schonmal selbst ein bisschen gute Laune mit auf den Weg geben.

 

2.

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Und im Büro führt der erste Weg dann auch sofort zur Kaffeemaschine.

3.

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Am Arbeitsplatz überrascht mich dieser kleine Kerl hier.

4.

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Ich bin heute ausnahmsweise mit dem Auto zur Arbeit gefahren, weil ich vom Büro aus abends direkt weiter zu einer Schulung am anderen Ende der Stadt fahre. So gesellt sich auf dem Schreibtisch zu meinem normalen Schlüsselbund, der wie gewohnt Urlaubsstimmung und Inselsehnsucht verbreitet, auch noch der Autoschlüssel.

5.

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So. Jetzt wird aber gearbeitet.

6.

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Zur Überbrückung der Zeit zwischen Arbeit und Schulung schaue ich mir den Online-Imkerkurs des Schweizerischen Imkerverbandes an. Der ist wirklich lustig und erklärt einem mit schwizerdütschem Einschlag die Welt der Bienen.

7.

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Dann gehts weiter zur Schulung bei den Maltesern zum Umgang mit Menschen mit Demenz. Das ganze findet im nagelneuen Schulungszentrum (noch nicht ganz fertigen) der Malteser statt und jede Woche gibt es irgendetwas neues im Gebäude, es ist ein bisschen wie ein Ratespiel.

8.

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Diesmal ist es ein High-Tech-Kaffeeautomat, der natürlich sofort getestet wird.

9.

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Langeweile-Kritzelei.

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Dem hier ist wohl auch schon länger langweilig…

11.

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Ein Vorteil von längeren Autofahrten: man kann in Ruhe Radio hören. Die Uhrzeit auf dem Bild stimmt nicht, die ist noch nicht umgestellt, eigentlich ist es schon eine Stunde später.

12.

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Deshalb gibts nur noch ein schnelles Rewe-Sushi zum Abendessen und dann gehts ab ins Bett.

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Ein Pinguin als stummer Diener fürs Kinderzimmer

 

Wie man ja schon so einigen Beiträgen entnehmen konnte, bin ich stolze Patentante des wundervollsten Patenkinds der Welt. Nun begab es sich, dass das wundervollste Patenkind der Welt getauft werden sollte und ich mir Gedanken darüber machte, was ich ihm schenken könnte. Meine Kriterien dabei waren: es sollte natürlich etwas selbstgemachtes werden, es schönes, das nebenher vielleicht auch noch einen praktischen Nutzen hat und etwas an dem man längerfristig Freude haben kann (im Gegensatz zu Kleidung, aus der er im Moment noch ziemlich schnell rauswächst). Nach einigem Überlegen hatte ich die Idee!

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Übers Dicksein, über Liebe, über Väter

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Gestern wurde ich auf Twitter auf einen Artikel in einem Elternmagazin aufmerksam, der mich wirklich schockiert hat, und der den letzten Anstoß gegeben hat, über ein Thema zu schreiben, was mich schon länger (eiegntlich schon mein ganzes Leben lang) beschäftigt.

In dem Text beschreibt ein Vater, wie er mit seiner Tochter über ein dicke Frau gelästert hat und preist das Lästern nebenbei noch als großartige Möglichkeit, die Bindung zu seiner Tochter zu stärken. (Zitat: Jede gute Beziehung braucht einen gemeinsamen Feind)

Auf die daraufhin verständlicherweise folgende Empörung auf twitter und in anderen Netzwerken reagierte Nido mit einer Stellungnahme, die es fast noch schlimmer machte, da sie doch zeigte, dass absolut nichts verstanden wurde. Nein, natürlich sei man für Bodyshaming und Abgrenzung nicht zu haben, habe das auch diskutiert, den Text dann aber trotzdem veröffentlicht, wegen der Ehrlichkeit und überhaupt sei ja schließlich niemand perfekt. Sollte sich jemand verletzt gefühlt haben (klassische Verschiebung der Verantwortung von Täter- auf Opferseite) täte ihnen das natürlich total leid.

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Wie bescheuert diese Aussage ist, liegt auf der Hand. Was wäre, hätte der Autor mit seiner Tochter nicht über eine dicke Frau gelästert, sondern über einen orthodoxen Juden mit Schläfenlocken und Kippa. Oder eine Person mit Behinderung. Oder eine geflüchtete Person. Hätte Nido dann auch gesagt:“Natürlich sind wir gegen Antisemitismus/Rassismus/Ableismus, aber das Statement ist doch so wunderbar ehrlich, deshalb bieten wir eine Plattform dafür.“?!

Es sind schon einige kluge Dinge dazu gesagt worden, unter anderem hier und hier, trotzdem habe ich auch noch ein paar Gedanken, die ich dazu loswerden möchte:

Natürlich ist es nicht ok, mit seinen Kindern über andere herzuziehen, Menschen auszugrenzen und das ganze auch noch anderen Eltern zu empfehlen, als eins von „33 Dinge(n), die mit Kindern erst so richtig Spaß machen“. Durch so ein Verhalten werden Kinder zu Mobber*innen erzogen und lernen, dass man sich über (vermeintlich) Schwächere lustigmachen darf. Das hat Auswirkungen weit über die Person, über die gelästert wird (die es laut Argumentation des Autors ja nicht mitbekommt), wenn die Kinder dieses Verhalten nämlich in ihre Peer-Group, in die Schulklasse, den Sportverein, wo auch immer tragen.

Soweit, so klar. (Sollte man meinen…) Für mich gibt es aber einen weiteren Punkt, den ich an dem ganzen besonders traurig finde, und das ist die Tochter des Autors.

Durch das Verhalten ihres Vaters wird diesem Mädchen ganz deutlich klargemacht: Wenn du dick bist (ergo, wenn dein Körper nicht dem Schönheitsideal entspricht) dann ist es in Ordnung, wenn andere Menschen sich über dich lustig machen, dich ausgrenzen, dich mobben. Wenn dein Körper nicht dem Ideal entspricht, bist du es nicht wert, geachtet, respektiert und geliebt zu werden. Denn was ist es anderes, wenn er mit seiner Tochter darüber spricht, dass sie „froh sind, nicht dick zu sein“? Dieses Mädchen lernt schon im Kindesalter, dass ihr Wert als Mensch (als Frau?) davon abhängt, wie sie aussieht, und wie angepasst an ein Schönheitsideal sie ist. Dass sie besser gut aufpasst, dass sie nicht dick wird, oder eine andere Körpernorm verletzt, denn sonst dürfen andere über sie lästern.

Ich glaube (und hoffe), dass dem Vater nicht bewusst ist, was er mit seinem Verhalten anrichtet und welche Auswirkungen das auf das Selbst- und Körperbewusstsein seiner Tochter haben kann. Ich selber habe eine ähnliche Erfahrung gemacht:

Seit meiner Grundschulzeit bin ich dick. Meine Eltern, besorgt um meine körperliche wie seelische Gesundheit, unternahmen vieles, um mir beim Abnehmen zu helfen. Mein (Über)gewicht war ständig Thema, nicht nur in der Familie, sondern auch für mich persönlich. Ich fühlte mich unzulänglich, nicht gut genug, hässlich, ausgegrenzt und ungeliebt. Trotzdem war irgendwo tief in mir drin die Idee versteckt, dass ich doch mehr sein müsste, als mein Körper, dass es doch auch an mir Dinge neben meinem Aussehen geben müsste, die mich liebenswert machen, dass meine Persönlichkeit, mein Charakter, meine Vorlieben und Stärken doch trotzdem irgendjemanden interessieren könnten. Diese Idee wurde sicher auch bestärkt durch meine Mutter, die mir stets ihre Liebe, völlig unabhängig von meinem Gewicht, versicherte. Einmal, in einem der vielen, vielen Krisengespräche über mein (Über)gewicht (wie immer begleitet von Wut, Tränen, Verzweiflung) gab meine Mutter eine Aussage von meinem Vater wieder, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst zu sein. Sinngemäß: er mache sich Sorgen, dass ich später mal keinen Mann fände (auf die Absurdität dieser Aussage in feministischer Hinsicht will ich jetzt gar nicht eingehen, die war mir damals auch noch nicht so bewusst).

Mich traf diese Aussage damals wie ein Schlag: Mein eigener Vater, der Mann, der mich mit all meinen Facetten, meiner Persönlichkeit, meinem Charakter, der uns verbindenden Musikalität kannte, konnte sich nicht vorstellen, dass mich jemals ein Mann liebenswert finden könnte, weil ich dick war. Wenn schon mein eigener Vater an mir nichts sah, als mein Übergewicht, wie könnte ich dann glauben, dass irgendein anderer Mann (Mensch) hinter meine dicke Fassade sehen und mich als den Menschen lieben würde, der ich bin?!

Es hat viele Jahre und die Begegnung mit vielen tollen und inspirierenden Menschen gebraucht und ist immernoch ein Prozess, mich so anzunehmen und selbst zu lieben wie ich bin. Noch immer kann ich es nicht so richtig glauben, dass man (Männer) mich schön und begehrenswert finden könnten. Ein wunderbarer Mann in meinem Leben hilft mir dabei, mich selbst so zu lieben, wie ich bin und versichert mir, wie schön er mich findet, dafür bin ich ihm unendlich dankbar.

Ich wünsche der Tochter des Autors, dass sie nicht in eine ähnliche Situation kommt. Dass sie nicht dick wird, keine Hautprobleme bekommt, ihre Brüste in der Pubertät nicht zu viel oder zu wenig wachsen oder sie anderweitig von der Körpernorm abweicht. Und wenn es doch passiert, dann wünsche ich ihr, dass sie sich nicht daran erinnert, wie ihr Vater über die dicke Frau gelästert hat und daraus ähnliche Schlüsse zieht, wie ich es getan habe. Ich wünsche ihr, dass ihr auf ihrem Lebensweg Menschen begegnen, die sie lieben und ihr zeigen, dass sie liebenswert ist, so wie sie ist, die bedingungslos zu ihr stehen und die dafür kämpfen, dass sie sein darf, wie sie will.

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Unser täglich Brot – aus dem Brotbackautomaten

Wie ja schon einmal hier geschrieben, habe ich von einer Freundin, der ich beim Umzug geholfen habe, einen Brotbackautomaten geschenkt bekommen, den sie nicht häufig genutzt hat und für den in der neuen Wohnung kein Platz mehr war. So ist das gute Stück bei mir eingezogen. Nach anfänglicher – sagen wir mal – Skepsis, hat sich der Automat aber so gut eingelebt, dass ich ihn im Moment nicht mehr missen möchte.

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12 von 12 im Februar

Hier gibt es nun zum zweiten Mal 12 Bilder aus meinem Tag am 12. des Monats. Alle anderen gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen.

1.

Wir waren gestern noch auf einem Geburtstag in Münster und sind erst nachts wiedergekommen, deshalb ist es heute schon kurz vor elf, als ich endgültig aufstehe.

2.

So gemütlich geht es weiter mit Tee aus meiner wunderschönen neuen Teekanne…

3.

… und endlich Zeit für die ZEIT.

4.

Tatsächlich Zufall: das gleiche Kleid, wie letzten Monat.

5.

Danach wird ein bisschen aufgeräumt. Highlight dabei: unsere neue Spülmaschine,  welch Luxus nach sechs Jahren Studenten-WG ohne!

6.

Wir testen ein Gesellschaftsspiel auf seine Grundschultauglichkeit.

7.

Zwischendurch kurz in die Übertragung der Bundesversammlung reingucken.

8.

Dann geht’s zum Geburtstagskaffee zu meiner Schwester. Ich bin ein bisschen früher da und helfe bei den Vorbereitung.

9.

Neben der Spülmaschine haben wir auch einen neuen (also nicht richtig neu, aber neu bei uns) Stuhl, den wir noch eben zusammen bauen.

10.

Dann sorge ich noch dafür, dass es morgen wieder frisches Brot gibt. Ich bin mittlerweile ein großer Fan des Brotbackautomaten.

11.

…Und das Mehl wird auch frisch gemahlen…

12.

 Der Abend endet gemütlich im neuen Sessel.